Was es kann
Eingebranntes aus der Edelstahlpfanne. Fettkruste am Grillrost. Der matte Rand, den der Topf auf dem Ceranfeld hinterlässt. Für genau diese Stellen ist das Kupfertuch gemacht. Es ersetzt die klassische Kupferwolle, hält aber länger: Statt sich aufzulösen, bleibt das Gewebe zusammen und geht in die Waschmaschine.
Warum es nicht kratzt
Das entscheidet die Härte des Materials. Kupfer ist weicher als Edelstahl, Glas und Keramik — auf diesen Oberflächen trägt es den Schmutz ab, nicht das Material darunter. Bei allem, was weicher oder gleich hart ist, ist es umgekehrt. Daher die einfache Merkregel: härter als Kupfer, dann passt es.
Wofür Sie es nehmen können
- Edelstahl in der Küche: Töpfe, Pfannen, Spüle, Armaturen
- Grillrost aus Edelstahl oder Gusseisen, solange er nicht emailliert ist
- Ceranfeld und Glaskochfeld
- Fliesen, Feinsteinzeug, Porzellan
- Glasscheiben
Wofür nicht
- Pfannen mit Antihaftbeschichtung
- Lackierte Oberflächen, etwa Möbel oder Felgen
- Kupfertöpfe von außen — hier gehören Politur und ein weiches Tuch hin
- Die Zinnschicht im Inneren alter Kupfertöpfe
- Emailliertes Geschirr
Testen Sie das Tuch vor dem ersten Einsatz an einer Stelle, die später verdeckt ist.
So bleibt es lange brauchbar
Zum Arbeiten genügt Wasser — Spülmittel oder Scheuerpulver braucht es nicht. Danach ausspülen und an der Luft trocknen lassen; weil es kein Textil ist, geht das schnell. In die Maschine darf es bis 60 Grad, immer im Wäschenetz, damit das Gewebe nicht ausfranst. Nicht in den Trockner. Kupfer enthält kein Eisen und kann deshalb nicht rosten.